Produkte

Unsere Produkte sind aus naturbelassenen Rohstoffen in sorgfältiger Handarbeit hergestellt. Wir legen größten Wert auf die Verwendung von geschmackvollen, meist alten Obstsorten unter schonender Verarbeitung ohne Zusatz jeglicher künstlicher Aromastoffe.

Die Produkte sind erhältlich bei

- SchmankerlEck in Hengsberg
- Grüne Oase in Leitersdorf
- ab Hof unter telefonischer Voranmeldung
- Dienstags von 16:00 bis 19:00 beim SüdsteirerMarkt am Leibnitzer Hauptplatz

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Mispel

Die Mispel stammt aus Persien und kam vor über 2000 Jahren über Griechenland nach Europa. Lange Zeit war sie bei uns eine "Arme-Leut" Frucht, Mitte des 20. Jhdt. vielfach aus den Ostgärten entfernt, ist aber mittlerweile wieder, ob ihrer in jeder Hinsicht positiven Eigenschaften, eine gefragte Frucht.

Gegen Ende Oktober werden die Früchte der Mispel reif. Dabei verfärbt sich die raue Schale der Früchte gelb- bis orangebraun. Doch erst nach dem ersten Frost wird das Fruchtfleisch weich und lockt mit seiner angenehmen Säure. Erst mit den sinkenden Temperaturen entfaltet die Frucht also ihr volles Aroma; süß-säuerlich, der Geschmack interessant würzig und sehr vitaminreich. Die Mispel kann zu Marmelade, Gelee und Likör verarbeitet werden, daneben lassen sich auch ausgezeichnete Brände herstellen.

Isabella Traube

Die "Erdbeertraube" ist eine Rebsorte mit blauen Beeren, die im reifen Zustand einen intensiven Duft nach Walderdbeeren verströmen und auch genauso verführerisch schmecken.

Wir haben vorwiegend die große Isabella, die sogenannte "Japaner", die als Merkmale nicht nur große Trauben, sondern auch eine dünne Schale und wenig Kerne aufweist.

Marille

Unsere "Wachauer" Marillen (Ungarische Beste) sind eher klein, leuchtend orange und im vollreifen Zustand bereits relativ weich, daher nicht lagerfähig und müssen rasch verarbeitet werden.

Ein ausgeprägter Wechsel zwischen hohen Tagestemperaturen und kühlen Nachttemperaturen führt hingegen zu einer besonders ausgeprägten Aromatik.

Durch die unvergleichliche Süße und einzigartiges Aroma der Wachauer Marille ist sie ideal für Marmeladen, Liköre und Edelbrände.
Daneben ist die Marille durch den hohen Anteil an Carotinoiden, Mineral- und Ballaststoffen sehr gesund.

Erdbeere Mieze Schindler

Eine alte, fast vergessene Sorte, im reifen Zustand sofort zu verarbeiten.
Otto Schindler aus Pillnitz züchtete sie 1925 aus den Sorten 'Lucida Perfecta' und 'Johannes Müller' und benannte sie nach seiner Frau.

Die Früchte sind klein, außen dunkelrot mit deutlich eingesetzten Nüsschen, besitzt im Inneren ein rosa Fruchtfleisch und wird daher auch Himbeererdbeere genannt.

Mieze Schindler ist hocharomatisch und erinnert an den Geschmack von Walderdbeeren; als Pflanze ist sie aber sehr kapriziös.

Himbeere

Die „Königin der Beeren“, die Himbeere, verzaubert mit ihrem feinen charakteristischen Geschmack nicht nur Kinder.

Obwohl Himbeeren sehr süß schmecken, haben sie einen relativ geringen Zuckeranteil. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen regt die Verdauung an.

Himbeeren enthalten viel an Vitaminen der B-Gruppe sowie Vitamin C. Außerdem weisen sie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan und Eisen auf. Ihre Antioxidantien und Farbstoffe, die Flavonoide, haben gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Hagebutte

Als Hagebutten (auch Hägen, Hiefe, Hiffen, Hiften, Rosenäpfel, Hetschhiven, Hetscherl, Hiven, Hetschepetsche, Mehlbeere, Wiepeldorn) bezeichnet man die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten, besonders der Hunds-Rose (Rosa canina).
Der Namensteil Hag (von Hecke umgebenes Gelände) weist auf das Vorkommen der Pflanze an Hecken hin, während der zweite Teil des Namens Butte dem alten Lautstand des süddeutschen Butz, Butzen (Verdickung) entspricht.

Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

Die Früchte können zu Mus oder Konfitüre (Hagebuttenmark) verarbeitet werden, aber auch zum Würzen von Wildgerichten eignen sich Hagebutten.

Wild-Preiselbeeren

Wegen ihres herbsauren Geschmacks, der auf den hohen Anteil von Fruchtsäuren zurückgeht, ist die Preiselbeere in der Küche eine weithin geschätzte und beliebte Frucht, vor allem als Beilage zu Wildgerichten und Wiener Schnitzel.

Die Früchte enthalten neben Vitamin C auch die Vitamine B1, B2, B3 und Beta-Karotin (Provitamin A), an Mineralstoffen vor allem Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphat.

Quitte

Die Quitte ist bereits tausende Jahre als Obstbaum in Kultur.
Ursprünglich kommt die Quitte aus Nordpersien, dem Mittelmeerraum und Asien. Die Römer brachten die Frucht, die sie den „wolligen Apfel“ nannten, schließlich auch nach Mitteleuropa. In unseren Breiten wird die Quitte vor allem in Weinbaugegenden angebaut.

Eine Quitte sieht aus wie eine Mischung aus Apfel und Birne – kein Wunder, denn die drei Kernobstarten sind eng miteinander verwandt. Benannt nach ihrer Form unterscheidet man die harte, etwas herbere Apfelquitte und die weichere, mildere Birnenquitte.

Neben reichlich Kalium liefern Quitten Mineralstoffe und Spurenelemente Natrium, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan und Fluor Vitamin A und das für Schwangere wichtige B-Vitamin Folsäure, sondern auch jede Menge Vitamin C.

Die Quitte gilt in heimischen Küchen eher als Exot. Nur sehr selten ist sie dort noch anzutreffen. Dabei war die Quitte aus der Küche unserer Großmütter gar nicht weg zu denken. Im Winter wurde mit den Früchten Quittenmus und Quittenbrot hergestellt. Das Quittenbrot sorgte zu Weihnachten gemeinsam mit Keksen für das passende Aroma am Festtagstisch. Aus Quitten kann man Marmelade, Kompott, Mus, Saft und daraus Gelee (Quittenkäs), Likör, Wein, Schnaps sowie Secco („Perlwein“) herstellen. Quittenbrot ist eine Süßigkeit, hergestellt aus mit Zucker vermischtem eingedicktem Quittenmus, das etwa 1 cm dick auf einem Backblech verstrichen im Backofen getrocknet und anschließend in 2–3 cm große Rauten geschnitten und in Zucker gewendet wird. Quittenbrot ist im deutschsprachigen Raum im Handel fast nicht erhältlich, in spanisch- und portugiesisch-sprachigen Ländern ist Dulce de membrillo eine verbreitete traditionelle Weihnachts- oder Wintersüßigkeit.

Weichsel

Sauerkirschen stammen ursprünglich aus Südwestasien und wurden in Europa - im Gegensatz zu den Süßkirschen, die von den Römern verbreitet wurden - erst im Mittelalter bekannt und seither kultiviert.

Besonders für die Verarbeitung ist die Weichsel, auch Sauerkirsche genannt, ein Hit. Anders als ihre Verwandte die Kirsche, hat sie einen eher säuerlichen Geschmack. Das macht sie für den Rohverzehr weniger beliebt, dafür dient die Weichsel oft als Rohstoff für hervorragende Säfte, Nektare, Marmeladen und auch Destillate.

Unsere Koröser Weichsel zeichnet sich durch ein besonders feines süß-säuerliches Aroma aus.

Zwetschke

Unsere gute alte Hauszwetschke ist eine Unterart der Pflaumen. Die Zwetschke soll als Kreuzung aus Schlehe und Kirschpflaume entstanden sein und so ihren Siegeszug angetreten haben. Bis heute zählt sie zu den absoluten Favoriten dieser Gattung.

Egal ob roh, im Fruchtsalat, als Marmelade, Kompott oder Mus, Zwetschken bringen Süße ins Leben. Da das Fruchtfleisch auch beim Backen seine Form behält ist die Zwetschke sehr beliebt als Belag für Kuchen und Co. Neben dem allseits bekannten Zwetschkenröster bringt auch der so genannte Powidl regionales Flair in die heimischen Küchen. Als marmeladenartige Füllung verleiht er Germknödeln und Buchteln das gewisse Etwas. Doch auch die Zwetschkenknödel sind als klassische österreichische Süßspeise bereits über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Als Dörrzwetschken passen sie aber auch gut zu pikanten Speisen. Vor allem Käseplatten und Wildgerichte erhalten durch die fruchtige Zwetschkennote ein ganz besonderes Aroma.

Zwetschken wirken durch die in ihnen enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe verdauungsfördernd.

Die sekundären Pflanzenstoffe lassen die Zwetschken nicht nur blauviolett von den Bäumen leuchten.
Der Farbstoff beeinflusst auch unser Immunsystem positiv und stärkt die Abwehrkräfte.

Walnuss

In unseren Breiten reifen Walnüsse etwa Ende September bis Mitte Oktober. Unsere Walnussbäume sind die bekannten Sorten Geisenheim 120, Geisenheim 286 und Weinsberg 1. Alle haben sie gemeinsam große schöne Früchte und sind sehr wohlschmeckend.

Die Einzigartigkeit gegenüber anderen Nusssorten beruht auf der besonderen Zusammensetzung der enthaltenen Fette. Die Walnuss ist besonders reich an lebensnotwendigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Zum Beispiel besitzt sie unter allen Nüssen den höchsten Gehalt an Alpha-Linolensäure.

Abgesehen von den Fettsäuren haben Walnüsse aber noch weit mehr gesunde Inhaltsstoffe zu bieten, etwa Kalium, Zink, Pantothensäure und zahlreiche Vitamine.